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      Nachtschweiß – so verhindert man nächtliche Schweißausbrüche

      Von Gesundheits-News | November 6, 2016


      Starkes nächtliches Schwitzen ist ein Problem, dass vielen Menschen den erholsamen Schlaf raubt – und dass nicht nur in schwülen und heißen Sommernächten. Die meisten Betroffenen, die unter Nachtschweiß (nächtliche Hyperhidrose) leiden, schwitzen das ganze Jahr hindurch. Nächtliches Schwitzen ist an sich nichts Ungewöhnliches: Jeder Mensch schwitzt nachts etwas im Schlaf ohne es zu merken, denn Schwitzen hilft dem Körper dabei, sich abzukühlen. Problematisch wird es erst, wenn man zum nächtlichen Vielschwitzer wird: Viele Betroffene wachen nachts schweißgebadet auf und müssen sich abtrocknen, abwaschen und umziehen. Oft sind auch Kissen, Decke, Bettlaken und sogar die Matratze schweißgetränkt. Ist das häufig der Fall, ist Nachtschweiß zu einer ernstzunehmenden Schlafstörung geworden, durch die man sich morgens unausgeschlafen und erschöpft fühlt. Geht der Nachtschweiß noch mit anderen Symptomen einher, sollte man seinen Hausarzt oder ein Schlaflabor aufsuchen. Meistens jedoch ist übermäßiges nächtliches Schwitzen hausgemacht: Die häufigsten Gründe hierfür sind tropische Sommernächte in einem schlecht gelüfteten Schlafzimmer unter einer nicht atmungsaktiven Zudecke oder ein im Winter auf Maximum gestellter Heizkörper im Schlafraum. Aber auch zu scharfes Essen mit Chili oder Alkoholgenuss vor dem Zubettgehen aktivieren die Schweißdrüsen.


      Deshalb ist es oft ganz einfach, die nächtlichen Schweißausbrüche selber zu regulieren. Schlafforscher empfehlen eine Zimmertemperatur von 15 bis maximal 18 Grad Celsius. In der Betthöhle (das ist der Bereich zwischen Bettdecke und Matratze) sollte eine Temperatur von um die 35 Grad Celsius herrschen. Diese Temperatur ist für uns Menschen ideal zum Schlafen, zudem sichert der Temperaturunterschied von 15 bis 20 Grad zwischen Betthöhle und Umgebung den Feuchtigkeitsausgleich. Bei einem zu geringen Unterschied kann die Feuchtigkeit nur langsam abtransportiert werden. Dann kommt es schnell zu Schweißattacken.
      Auch die Wahl der richtigen Kissen, Decken und der richtigen Matratze ist sehr wichtig. Bestehen Matratze und Decken aus Materialien, die keine Feuchtigkeit durchlassen, kann ein Wärmestau entstehen. Atmungsaktive Fasern aus Naturmaterialien wie reine Baumwolle, Leinen, Wolle oder Schurwolle regulieren die Körpertemperatur und verhindern einen Wärmestau.
      Während man Kissen, Decken und deren Bezüge schnell und einfach waschen und austauschen kann wenn diese durchgeschwitzt sind, ist das bei Matratzen nicht so einfach. Die ideale Matratze bei starkem Schwitzen ist eine Latexmatratze. Bei Latexmatratzen wird zwischen Matratzen aus Naturlatex und Matratzen aus synthetischem Latex unterschieden. Wer es sich erlauben kann, sollte etwas tiefer ins Portemonnaie greifen und sich für die teurere Naturlatexmatratze entscheiden. Sie wird aus natürlichem Kautschuk, der aus dem Milchsaft des brasilianischen Kautschukbaumes gewonnen wird hergestellt.
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      ( Bildnachweis: © william_potter – Fotolia.com )

      Kategorien: Allgemein, Wellness | Kommentare deaktiviert für Nachtschweiß – so verhindert man nächtliche Schweißausbrüche

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