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      Antibiotikum-Pflaster hilft bei Borreliose

      Von Gesundheits-News | September 18, 2011

      Eine Lyme-Borreliose wird durch einen Zeckenbiss übertragen. Bisher muss Borreliose mit einer mehrwöchigen Antibiotika-Therapie behandelt werden. Nun entwickelten Münchener Forscher einen flüssigen Antibiotikum-Gel, der die Therapie-Dauer um ein beachtliches verkürzen könnte. Problematisch bei der bisherigen Therapie ist, dass die Borreliose-Patienten die Antibiotika meist intravenös verabreicht bekommen müssen. Das ist besonders für Kinder eine große Belastung. Viele Borreliose-Therapien werden zudem auf den bloßen Verdacht einer Infektion hin vorgenommen, da sich Borreliose-Erreger nach einen erfolgten Zeckenbiss noch nicht im menschlichen Organismus nachweisen lassen.

      Nun entwickelten der Veterinär-Bakteriologe Professor Dr. Reinhard Straubinger und seine Kollegen von der Ludwigs-Maximilians-Universität München ein flüssiges Gel, das das Antibiotikum Azithromycin beinhaltet, mit dem sich eine Borreliose-Infektion im Keim ersticken lässt. „Bei unserem Ansatz wird das Antibiotikum über ein transparentes, selbst klebendes Pflaster direkt auf die Stichstelle aufgebracht“, erklärt Straubinger. „Weil nur sehr wenig Antibiotikum enthalten ist, bleibt die Wirkung lokal begrenzt und auch Nebenwirkungen treten kaum auf.“ In Tierversuchen hat sich das neue Gel bereits bewährt und wird momentan in einer Phase-III-Studie an mit Borreliose infizierten Menschen getestet.
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      Kategorien: Allgemein, Krankheiten, Medizin, Wissenschaft | Kommentare deaktiviert für Antibiotikum-Pflaster hilft bei Borreliose

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