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      Diät: So vermeiden Sie den Jojo-Effekt

      Von Gesundheits-News | Oktober 19, 2011

      Für viele ist es ein regelrechter Teufelskreislauf: Zuerst haben sie sich überflüssige Pfunde mit einer Diät mühsam abgehungert, doch schon nach kurzer Zeit sind diese wieder da. Das Problem des Jojo-Effektes nach einer Diät macht vielen zu schaffen. Kein Wunder, denn eine Diät bringt den Stoffwechsel im Körper durcheinander. Laut Professor Dr. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule Köln kann die Stoffwechselrate nach nur wenigen Wochen Diät für ganze zwölf Monate durcheinander kommen. Ein ständiges Auf und Ab wie der Jojo-Effekt es beschert, ist zudem gesundheitsschädlich. „Wenn nach einer Diät wieder normal gegessen wird, setzt deshalb der berüchtigte Jojo-Effekt ein“, warnt Froböse. „Der größte Feind des Grundumsatzes ist die Diät“, weiß der Sportmediziner. Bei einer Diät fahre der Körper seinen Grundumsatz herunter und begebe sich in einen Notstand, um nur noch die nötigsten Körperfunktionen aufrecht zu erhalten, erklärt Froböse. Männer und Frauen verbrauchen eine unterschiedliche Energiemenge: So hat ein 80 Kilogramm schwerer Mann einen Grundumsatz von 1.920 Kilokalorien täglich, eine gleichschwere Frau dagegen verbraucht nur 1.200 bis 1.500 Kilokalorien. Zu dem Grundumsatz kommt noch der Leistungsumsatz hinzu. Das sind die Kalorien, die bei körperlicher Arbeit oder beim Sport verbrannt werden. Der tägliche Kalorienverbrauch setzt sich also dem Grund- und dem Leistungsumsatz zusammen.


      Um zu vermeiden, dass der Körper beziehungsweise der Grundumsatz an Kalorien durch eine Diät durcheinander gebracht wird, hat Froböse einige Tipps parat, wie man den unerwünschten Jojo-Effekt vermeiden kann:
      Wichtig ist es die Diät in Kombination mit Sport durchzuführen und dabei Muskelmasse aufzubauen, denn Muskeln verbrauchen mehr Energie als Fettzellen. Froböse empfiehlt, Krafttraining am besten unter professioneller Anleitung in einen Fitnessstudio durchzuführen. Aber auch Ausdauertraining hilft: Durch Ausdauertraining wie zum Beispiel Laufen, Radfahren oder Schwimmen erhöht sich die Zahl der Mitochondrien, was sich positiv auf den Grundumsatz auswirkt.



      Um den Jojo-Effekt zu umgehen, sollte man drauf achten, dass die Mahlzeiten gemäß dem Bio-Rhythmus des Stoffwechsels eingenommen werden. Das bedeutet drei Mahlzeiten am Tag in einem Abstand von etwa fünf Stunden. Zwischenmahlzeiten sind tabu. Es kommt aber nicht nur darauf an, wann gegessen wird, sondern auch was: Zum Frühstück sollte man Kohlenhydrate zu sich nehmen. Diese sind in Müsli oder Vollkornbrot enthalten. Beim Mittagessen ist auf Nährstoffe zu setzten. Das erreicht man mit einer vollwertigen Mahlzeit, die aus Fleisch oder Fisch mit Gemüse und Kartoffeln oder Reis als Beilage besteht. Abends wird empfohlen, eiweißhaltige Lebensmittel wie Eier, Salat und Geflügel auf den Speiseplan zu setzten.

      Kategorien: Allgemein, Ernährung | Kommentare deaktiviert für Diät: So vermeiden Sie den Jojo-Effekt

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