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      HPV-Impfung zeigt Erfolge

      Von Gesundheits-News | September 19, 2011

      Die Ständige Impfkommission empfiehlt seit 2007 jungen Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren, sich gegen Humane Papilloma-Viren (HPV) impfen zu lassen. Nun sind die Auswirkungen der HPV-Impfung in Australien untersucht worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die allgemeine Impfung gegen Humane Papilloma-Viren auf dem australischen Kontinent deutliche Erfolge gebracht hat. Australien hatte 2007 ein flächendeckendes Impfprogramm mit dem Impfstoff Gardasil® gestartet. Die Impfrate liegt dort bei 80 bis 90 Prozent. Nach nur drei Jahren nach dem Beginn der Impfkampagne konnte ein Rückgang der behandlungsbedürftigen Krebsvorstufen bei Mädchen unter 18 Jahren um etwa 60 Prozent verzeichnet werden, informiert Professor Dr. Lutz Gissmann vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Auch der zweite zugelassene HPV-Impfstoff Cervarix® habe zu einer deutlichen Kreuzprotektion gegen weitere HPV-Typen beigetragen. Zudem sei bei bereits sexuell aktiven jungen Frauen kurz nach Beginn der Impfkampagne die Häufigkeit von Genitalwarzen um 59 Prozent zurückgegangen.

      Aber nicht nur Frauen, sondern auch junge Männer profitieren von der groß angelegten australischen Impfkampagne: Auf Grund der Herdenimmunität ist auch bei jungen Männern ein Rückgang von Genitalwarzen um 28 Prozent zu verzeichnen. Diese Zahlen sind für Gissmann der Beweis, dass die HPV-Impfung wirkt: „Es sind weniger Viren im Umlauf, solche messbaren Erfolge werden wir aber nur bei ordentlichen Impfraten sehen.“ Allerdings räumte Gissmann ein, dass es auf Grund der langsamen Tumorentstehung noch mindestens zehn bis 15 Jahre dauern könnte, bis ein tatsächlicher Rückgang an Krebsfällen zu verzeichnen sei.

      Kategorien: Allgemein, Frauengesundheit, Vorsorge, Wissenschaft | Kommentare deaktiviert für HPV-Impfung zeigt Erfolge

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