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      Pflegekräfte aus Polen: Legale 24-Stunden-Pflege

      Von Gesundheits-News | Oktober 14, 2015

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      In Deutschland steigt die Zahl der betagten und pflegebedürftigen Menschen stetig an. Doch sobald jemand pflegebedürftig wird, kommt auf die Angehörigen eine große Belastung zu, schließlich ist zusätzlich zu dem alltäglichen Arbeitsalltag jetzt noch eine Person komplett zu versorgen. Nicht alle Angehörigen und Familien können dies alleine stemmen. In solchen Fällen ist professionelle Hilfe nötig. Ein Altenheim kommt für viele betagte Menschen und ihre Angehörigen jedoch nicht in Frage, schließlich kostet dies viel Geld. Eine gute und vor allem kostengünstigere Lösung sind Pflegekräfte aus Osteuropa, vor allem Pflege aus Polen. Sie ermöglichen alten Menschen ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen und entlasten die Familienmitglieder.
      Pflegekräfte aus Osteuropa wohnen im Haushalt der Familie. Dort haben sie ihr eigenes Zimmer. Sie kümmern sich um die zu pflegende Person, bekochen sie, versorgen den Haushalt, putzen, waschen und bügeln.



      Mittlerweile sind Pflegekräfte aus Osteuropa fester Bestandteil des deutschen Pflegealltags. Doch das war nicht immer so: Bis vor kurzen waren direkte Arbeitsverträge mit osteuropäischen Pflegerinnen illegal, da sie in Deutschland nicht angestellt werden durften. Mit der Beschäftigung einer polnischen Pflegekraft begab man sich rechtlich auf das Gebiet der Schwarzarbeit. Anfang vorigen Jahres hat sich diese Situation allerdings zum positiven hin gewendet: Seit dem 1. Januar 2014 gilt die Arbeitsfreizügigkeit für alle osteuropäischen EU-Beitrittsländer (mit Ausnahme von Kroatien). Nun können betagte Menschen sich legal und rechtlich abgesichert von Pflegekräften aus Osteuropa versorgen lassen. Im Moment dürften aktuellen Schätzungen zufolge über 100.000 Pflegerinnen aus Polen und den osteuropäischen Nachbarländern hier in Deutschland tätig sein.
      Der große Vorteil von osteuropäischen Pflegekräften ist, dass sie im Haushalt der zu pflegenden Personen wohnen. Sie sind somit 24 Stunden am Tag für die Pflegebedürftigen da. Die Pflegerin bezieht ein Gehalt und erhält kostenlose Verpflegung und Logis.
      Zu beachten gilt, dass diese Pflegerinnen nur pflegerische Alltagshilfen wie beispielsweise Waschen, Ankleiden und Hilfestellungen beim Toilettengang, aber keine medizinische Fachpflege verrichten dürfen. So ist ihnen das Verabreichen von wichtigen Medikamenten und Spritzen nicht gestattet. Deshalb kombinieren viele Betroffene die Hilfe ihrer Pflegekraft mit einem professionellen Pflegedienst.
      ( Bildnachweis: © Sandor Kacso – Fotolia.com )

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