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      Reizhusten – was hilft?

      Von Gesundheits-News | Oktober 17, 2013


      Mit dem Herbst beginnt auch wieder die Erkältungszeit: Je schlechter das Wetter wird, je mehr einem der Wind um die Ohren pfeift und der Regen ins Gesicht peitscht, desto häufiger sieht und hört man die Menschen husten und schnupfen. Oft ist es der Reizhusten, der weithin hörbar ist und die Betroffenen besonders quält. Ein Reizhusten ist trocken und klingt hart und bellend. Reizhusten unterscheidet sich von dem normalen Husten, indem er ein trockener Husten ist: Man kann so viel Husten wie man will, es wird kein Schleim abgesondert. Deshalb wird der Reizhusten von Medizinern auch „unproduktiver Husten“ genannt. Meist ist ein Reizhusten das erste Anzeichen einer beginnenden Erkältung oder Grippe. Im Verlauf des grippalen Infektes geht er dann in einen produktiven Husten über, das heißt es kommt zu einer Schleimbildung. Dieser Schleim wird dann abgehustet.

      Ein trockener, lang anhaltender Reizhusten lässt Betroffene kaum zur Ruhe kommen. Normalerweise sollte man Husten nicht medikamentös unterdrücken, da er dazu dient, die Atemwege von überflüssigem und zähem Schleim zu reinigen. Da durch den Reizhusten jedoch kein Schleim abgehustet wird, erfüllt er auch keinen selbstreinigenden Zweck. Man kann ihn getrost mit Hustenmedikamenten behandeln. Dies empfiehlt sich vor allem in der Nacht, um ungestört und erholsam schlafen und so neue Abwehrkräfte „tanken“ zu können.


      Wer seinen Reizhusten lindern möchte, der sollte als erstes einmal das Rauchen einstellen. Raucher leiden oft unter einem chronischen Reizhusten, der auf den Nikotin- und Tabakkonsum zurückzuführen ist. Gegen einen erkältungsbedingten Reizhusten helfen Omas alte Hausmittel wie Hals- und Brustwickel. Empfehlenswert sind Husten- und Halstabletten auf pflanzlicher Basis. Sie enthalten Eibischextrakte, Spitzwegerichextrakte oder Isländisch Moos. Auch Lutschtabletten mit Salz helfen gegen Reizhusten.
      Menschen, die viel sprechen müssen wie beispielsweise Lehrer, Dozenten, Call Center Agents oder Fremdenführer gehören zu den Risikogruppen, die besonders anfällig für Reizhusten sind. Durch das viele Sprechen werden die Schleimhäute stark beansprucht, so dass es zu Halsschmerzen, Heiserkeit und Reizhusten kommen auch. Auch zu trockene Heizungsluft in geheizten Räumen begünstigt im Winter die Entstehung von Reizhusten. Linderung verschaffen hier spezielle Halstabletten, die Hyaluronsäure beinhalten. Sie bilden beim Lutschen ein Hydrogel, das sich schützend auf die Mund- und Rachenschleimhaut legt.


      Verschwindet der Reizhusten nach der Einnahme von Hustenmedikamenten allerdings nicht innerhalb einer Woche, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dann kann es nämlich sein, dass der Husten auf schwerwiegende Erkrankungen wie beispielsweise eine Rippenfellentzündung, eine Lungenentzündung oder eine Herzinsuffizienz zurückzuführen ist.
      ( Bildnachweis: © drubig-photo – Fotolia.com )

      Kategorien: Allgemein, Grippe und Erkältung, Hausmittel, Krankheiten, Medizin | Kommentare deaktiviert für Reizhusten – was hilft?

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