• Kategorien

  • Archive

  • Neue Kommentare

    • Schlagwörter

    • Sites

    • Meta

    • « | Home | »

      Supermarkt-Kassenbons mit Chemikalien verseucht

      Von Gesundheits-News | Juni 22, 2010

      Wer allzu gut Haushaltsbuch führt und alle Kassenbons aufhebt, der lebt nicht ganz ungefährlich, denn eine Untersuchung des WDR zeigte, dass viele Kassenbons mit der Chemikalie Bisphenol A (BPA) belastet sind. BPA wirkt im menschlichen Körper ähnlich wie ein Hormon. Zudem steht Bisphenol A in Verdacht, Unfruchtbarkeit, Brustkrebs und Schädigungen der Gehirnentwicklung hervorzurufen. Besonders betroffen seien die Kassenzettel von Aldi, Edeka, Lidl, Real und Kaiser’s Tengelmann, berichtet der WDR. Sie enthalten bis zu 1,5 Prozent BPA. Die Chemikalie befindet sich in der thermosensiblen Oberfläche. Dort kann ihr Anteil sogar bis zu 20 Prozent betragen. Bisphenol A reagiert bei Hitze mit anderen Bestandteilen des Papiers, so dass sich die Schrift entwickeln kann. Allerdings erfolgt die chemische Reaktion unvollständig, da der Kassenbon nicht flächendeckend bedruckt wird. So verbleiben größere Mengen Bisphenol A auf dem Bon.


      Aber nicht nur die Kunden der großen Supermarktketten sind gefährdet. „Kassiererinnen und Verbraucher kommen in direkten Kontakt mit der Chemikalie“, warnt Manfred Krautter von EcoAid, einem auf Produktsicherheit spezialisierten Hamburger Unternehmen. Außerdem sei eine Belastung der Innenraumluft denkbar, weil in Supermärkten und Discountern sehr viele Kassenzettel ausgedruckt werden, gibt der Experte zu bedenken. Unbelastet sind die Kassenbons von Rewe. Das Unternehmen hat schon vor einem Jahr auf BPA-freie Kassenzettel umgestellt. Andere Supermarktketten wollen diesem Beispiel nun folgen.
      Das könnte Sie auch interessieren: Verbraucher von Bio-Produkten leben gesünder

      Kategorien: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Supermarkt-Kassenbons mit Chemikalien verseucht

      Comments are closed.