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      USA: Botox als Mittel gegen Migräne zugelassen

      Von Gesundheits-News | Oktober 20, 2010

      Botox darf nun auch zur Behandlung von chronischer Migräne eingesetzt werden.
      Das Nervengift Botox diente eigentlich nur als Mittel, um Falten wegzuspritzen. Doch nun verlagert sich in den USA die Verwendung von Botox für kosmetische Behandlungen in den therapeutischen Sektor: Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat die Zulassung für einen Botox-Einsatz bei chronischer Migräne erteilt. In den Vereinigten Staaten wurde Botox bisher rund zwölf Millionen Mal zur Behandlung von Falten eingesetzt. Botox beinhaltet den Wirkstoff Botulinumtoxin. Botulinumtoxin ist ein Bakteriengift und hat eine muskelentspannende Wirkung. Eine Migräne-Behandlung mit Botox besteht aus 31 Spritzen an sieben Stellen am Kopf und Hals. Die Injektionen werden etwa alle zwölf Wochen verabreicht. Bei milderen Formen von Migräne ist die Wirksamkeit von Botox allerdings noch nicht erwiesen, so die FDA.

      Botox wurde in den USA erstmals 1989 zugelassen, um bestimmte Formen des Schielens und des Lidkrampfes zu behandeln. Ab 2002 durfte es offiziell zur Faltenglättung zwischen den Augenbrauen eingesetzt werden. Mittlerweile ist der Wirkstoff Botulinumtoxin für insgesamt 20 unterschiedliche Indikationen zugelassen. Er wird in 80 Ländern eingesetzt. In Deutschland darf Botox seit 2006 als Faltenmittel benützt werden. Das amerikanische Pharma-Unternehmen Allergan will nun auch in Deutschland einen Antrag auf Zulassung zur Migräne-Behandlung stellen.
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      ( Bildnachweis: © starush – Fotolia.com )

      Kategorien: Allgemein, Krankheiten, Medizin, Wissenschaft | Kommentare deaktiviert für USA: Botox als Mittel gegen Migräne zugelassen

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