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      Vom Schreibaby zum hyperaktiven Kind

      Von Gesundheits-News | Oktober 24, 2010

      Schreibabys entwickeln sich häufig zu ADHS-Kindern.
      Babys, die schlecht schlafen, nicht richtig essen und oft und vor allem lange schreien, haben ein sehr hohes Risiko, sich zu einem hyperaktiven oder sogar aggressiven Schulkind zu entwickeln. Laut einer Übersichtsanalyse von 22 internationalen Studien der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen liegt das Risiko, Verhaltenauffälligkeiten wie beispielsweise das so genannten „Zappelphilipp-Syndrom“ ADHS zu entwickeln, bei Schreibabys 40 Mal höher als bei ruhigen Babys. Besonders gefährdet sind vor allem Babys, die täglich mehr als drei Stunden schreien. „Wie Eltern in den ersten Monaten auf schwierige Säuglinge reagieren, hat nachweislich langfristige Auswirkungen auf ihre psychische Entwicklung“, betont Professor Dr. Silvia Schneider, Kinderpsychologin an der Ruhr-Universität Bochum.


      Dabei nähmen die Babys selbst von dem exzessiven Schreien keinen Schaden. Doch selbst die nervenstärksten Eltern reagierten durch dieses ständige Schreien überfordert und würden hilflos. Somit würde übermäßiges Schreien zu erheblichen Belastungen und Störungen der frühen Eltern-Kind-Beziehung führen, so dass es später zu psychischen Erkrankungen der Kinder komme, erklären die Experten der Psychotherapeutenkammer.
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      ( Bildnachweis: ©  Adam Przezak – Fotolia.com )

      Kategorien: Allgemein, Krankheiten | Kommentare deaktiviert für Vom Schreibaby zum hyperaktiven Kind

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