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      Von der GKV in die PKV – Wechsel gut durchrechnen

      Von Gesundheits-News | Juni 10, 2013


      In Deutschland kann man sich entscheiden, ob man sich mit einer gesetzlichen Krankenversicherung oder mit einer privaten Krankenversicherung gegen die Kosten, die aus Krankheit und/oder Unfällen entstehen absichern möchte. Immer mehr Versicherungsnehmer liebäugeln mit einer privaten Krankenversicherung, denn sie bietet viele Vorteile und Privilegien, mit denen eine gesetzliche Krankenversicherung nicht mithalten kann: Privatversicherte haben so zum Beispiel das Privileg der freieren Arzt- und Klinikwahl, profitieren von deutlich kürzeren Wartezeiten und besonderen Leistungen wie einen besseren Zahnersatz, einem ruhigen Einbettzimmer, professioneller Chefarztbehandlung oder häufigeren Vorsorgeuntersuchungen. Kurz gesagt, wer privat krankenversichert ist, der wird als Patient „erster Klasse“ angesehen und erfährt in der Regel eine bessere Behandlung und Therapie.

      PKV – Beiträge und PKV Vergleich

      Während sich bei der gesetzlichen Krankenversicherung der monatliche Beitrag nach dem Einkommen des jeweiligen Versicherten richtet, richtet sich der Beitrag bei der privaten Krankenversicherung nach dem Alter, dem Gesundheitszustand bei Vertragsbeginn und vor allem nach den Leistungen, die von der PKV erbracht werden sollen. Viele private Krankenversicherungen nehmen bei einem kostenbewussten Verhalten ihres Versicherungsnehmers auch Beitragsrückerstattungen vor. Seit dem 21. Dezember 2012 sind bei der PKV nur noch geschlechtsneutrale Tarife zulässig, so dass es zu keiner Benachteiligung von Frau und Mann kommen kann. Allerdings ist genau hier Vorsicht geboten: Gerade diese Unisex Tarife zwischen Männern und Frauen bergen die Gefahr, dass viele Versicherungsnehmer nun teurer versichert sind als vor ihrer Einführung. Zudem kommen große Preisunterschiede bei den unterschiedlichen Anbietern hinzu. Deshalb empfiehlt es sich, private Krankenversicherungen genau zu vergleichen, beispielsweise auf http://www.dein-pkv-vergleich.de, wo ein anonymer Vergleich ohne Adresse möglich ist. Der Beitritt in eine gesetzliche Krankenversicherung will gut überlegt sein, denn eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist meist mit großen Schwierigkeiten verbunden oder gar unmöglich.

      PKV – Versicherungspflichtgrenze

      Beamte und Selbstständige können sich jederzeit privatversichern. Besonders für Beamte hat eine private Krankenversicherung gegenüber einer gesetzlichen Krankenversicherung deutliche Preisvorteile, da ein Großteil ihrer Krankheitskosten von der stattlichen Beihilfe übernommen wird. Für Arbeitnehmer jedoch gibt es eine Versicherungspflichtgrenze. Somit ist ein Wechsel in eine PKV nur möglich, wenn diese Grenze erreicht wird. Momentan liegt sie bei einem Einkommen von mehr als 50.850 Euro jährlich (Stand Juni 2013). Zum Ende des Jahres, indem der Arbeitnehmer diesen Betrag überschritten hat, darf er von der GKV in die PKV wechseln.
      Doch nicht für alle Arbeitnehmer, die über der Versicherungspflichtgrenze liegen, ist ein Wechsel von der GKV in die PKV auch von Vorteil. Zwar ist man als Privatversicherter in der Regel erster-Klasse-Patient, doch nicht alle von der PKV erbachten Leistungen sind auch besser als die von der GKV erbachten. Bei Psychotherapien und häuslicher Krankenpflege lassen die Leistungen leider oft zu wünschen übrig. Und wer als Arbeitnehmer in seiner gesetzlichen Krankenversicherung noch Familienmitglieder beitragsfrei mitversichert hat, für den kann ein Wechsel von der GKV in die PKV unter Umständen sehr teuer werden.
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      ( Bildnachweis: © Marco2811 – Fotolia.com )

      Kategorien: Allgemein, Geld und Gesundheit, Krankenkassenvergleich, Private Krankenversicherung | Kommentare deaktiviert für Von der GKV in die PKV – Wechsel gut durchrechnen

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