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      Wein selbst keltern – Ein Schluck Wein für ein gesundes Herz

      Von Gesundheits-News | September 20, 2012


      Wein selbst herzustellen ist ein reizvoller Gedanke. Zum einen weiß man wirklich, was in dem Wein drin ist (industrielle Weinpanscherei) und zum anderen werden die Gartenfrüchte einer sinnvollen Verwendung zugeführt. Mit einigen Tipps und eine ganzen Menge Zeit kann die Weinkelterei durchaus gelingen. Wein kann aus unterschiedlichen Früchten wie Äpfeln, Zwetschgen, Trauben, Beeren, Schlehen und Kirschen selbst hergestellt werden. Dazu werden die Früchte geerntet, gewaschen und dann in einen handelsüblichen Gärtopf gefüllt. Eine größere Menge, so um die zehn Kilogramm, lässt sich gut verarbeiten.

      Zutaten für die Weinherstellung:
      Früchte
      Weinhefe
      Zucker

      Mittel für die Weinherstellung:
      Gärtopf
      Weinballon oder Korbflasche mit Gärverschluß
      Schlauch zum Ziehen einer Probe
      sterile Abfüllflaschen

      Beginn des Gärvorganges
      Nun gilt es die Früchte mit der Hand so zu zerdrücken, dass die Schale aufplatzt. Die aufgeplatzten Früchte werden mit spezieller Weinhefe vermischt. Weinhefe regt den Gärprozess an. Sind die Früchte weniger süß, kann auf die gesamte Menge noch ein Kilogramm Zucker zugegeben werden. Der Zucker muss vorab in Wasser gelöst werden. Nun alles kräftig umrühren und den Gärtopf verschließen. Der Rand des Topfes wird mit Wasser gefüllt. In den nächsten Wochen muss die angesetzte Maische einmal pro Tag umgerührt werden. Das ist nötig, weil die Gasbläschen die festen Bestandteile im Gärtopf nach oben heben. Diese werden somit nicht mehr mit Flüssigkeit benetzt und könnten sonst Schimmel bilden.

      Zweiter Schritt beim Gärprozess
      Von Tag zu Tag wird die Maische nun flüssiger. Nach einer Zeit von zirka zwei Wochen sollte der Gärvorgang abgeschlossen sein. Die Maische wird durch ein altes Geschirrtuch oder eine Stoffwindel gepresst. Der entstandene Most wird danach in einen Weinballon oder eine Korbflasche gefüllt. Je nachdem, ob der Wein zum Schluss süßlich oder eher herb schmecken soll kann nun noch mit Zucker versetzt werden. Dieser wird wie am Anfang des Gärprozesses vor der Zugabe aufgelöst. Der Weinbehälter wird danach mit einem Gärverschluss verschlossen. Nun gilt es, die Anzeige im Gärverschluß zu beobachten. Wenn keine Bewegung mehr abgelesen werden kann und der Wein als klare Flüssigkeit in Probeschlauch sichtbar wird, ist es Zeit den Wein in Flaschen zu füllen. Die Flaschen müssen vor dem Gebrauch sterilisiert werden.
      ( Bildnachweis: © K.-U. Häßler – Fotolia.com )

      Kategorien: Allgemein, Ernährung | Kommentare deaktiviert für Wein selbst keltern – Ein Schluck Wein für ein gesundes Herz

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